Tag 4 - Ergebnisse der Charrette Emmendingen und nächste Schritte

 


1. Emmendingen und die Region sind sehr gut als Standort für eine Europäische Hochschule der Humanökologie geeignet:

° es finden sich sehr geeignete ökologische Potentiale und Herausforderungen;

° Schwerpunkte könnten die Verkehrs-, Raum- und Stadtplanung ebenso sein, wie die Erzeugung und Produktion ökologischer Nahrungsmittel;

° Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Organisationen zeigen die wichtige Offenheit und Unterstützung für die Hochschule.

2. Aus der Deutschen Gesellschaft für Humanökologie und ihrem wissenschaftlichen Umfeld kann die notwendige akademische Unterstützung der Hochschule in Aufbau und Ausbau erfolgen:

° durch den so genannten harten Kern und die großen Unterstützer, aus dem sich der erste Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterstab rekrutieren kann;

°
durch die festen Lehr- und Unterstützungszusagen, welche schließlich schon jetzt 90 Semesterwochenstunden Lehrbetrieb absichern können.
3. Das Vorhaben am Standort Emmendingen eine Hochschule zu realisieren, hat klar an Kontur gewonnen:

° es gibt vier geeignete Standorte, zwei davon sind für das Konzept City Campus geeignet, die anderen beiden würden sich für einen Internats Campus eignen;

° es gibt nunmehr konkretisierte Kostenschätzungen für

° die Grundfinanzierungen der Gebäude und Anlagen in Höhe von ca. 15 Millionen Euro und

° den laufenden Betrieb von ca. 3 Millionen Euro pro Jahr;

°
ein Stifternetzwerk für eine Hochschule in Emmendingen erscheint realisierbar. Sein Aufbau kann auf der Grundlage der Ergebnisse der Charrette Emmendingen nunmehr konkret und intensiver vorangetrieben werden.









1. Ein regelmäßiger Treffpunkt der interessierten Emmendingerinnen und Emmendinger wird als so genannter Hochschulstammtisch eingerichtet.

2. Eine Dokumentation fasst Ablauf und Ergebnisse der Charrette Emmendingen zusammen.

3. Im April 2011 werden die Ergebnisse der Charrette auf der internationalen Konferenz der Society for Human Ecology in den USA vorgestellt. Anschließend sind Gespräche über die weiteren Kooperationsmöglichkeiten mit dem College of the Atlantic in Bar Harbor/ME und dem Green Mountain College in Poultney/VE geplant.

4. Im Mai 2011 werden die Ergebnisse der Charrette auf dem Jahressymposium der Deutschen Gesellschaft für Humanökologie vorgestellt. Zugleich tagt die Studiengruppe der Hochschulinitiative, um die nächsten Schritte abzustimmen.

5. Der Unterstützerkreis in Emmendingen und der Region soll im Frühsommer kontinuierlich auf- und ausgebaut werden. Dazu wird u.a. ein E-Mail-Verteiler aufgebaut.

6. Ebenfalls sollen nach den Abstim-mungsgesprächen im April und Mai ab dem Frühsommer gezielt Stifterinnen und Stifter für den Standort Emmen-dingen und unsere Hochschule gewon-nen werden.

7. Für den Sommer 2011 wird die Durchführung einer große Hochschul-Charrette in Emmendingen vorgeschlagen, welche mit den potentiellen Stifterinnen und Stiftern detaillierte Analysen erarbeitet, die Frage der Standortwahl in Emmendingen klärt und die Gründung der Hochschule vorbereitet.

8. In etwa zeitgleich soll die Studienstiftung Humanökologie gegründet und vor Ort in Emmendingen ein Hochschulbüro für die weitere Koordination und Organisation eingerichtet werden.

9. Eine Summerschool könnte im Jahr 2012 das erste offizielle Studienjahr vorbereiten. Sie könnte zugleich als „Schnupperkurs“ für die zukünftig Studierenden dienen.

Start der Hochschule 2013 / 2014.