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Charette Teil 2

Die Wehrle-Charrette oder die Hochschule im Wehrle Werk

Im Januar 2012 ergreift der Direktor des Wehre Werks, Volker Steinberg, die Initiative und beauftragt eine Machbarkeitsstudie, die klären soll, wie sich die Hochschule in das Gelände des Wehrle Werks einfügen könnte und das Werksgelände selbst zum attraktiven Teil von Emmendingen werden könnte. Damit wird die Charrette Emmendingen fortgeführt.

Einleitung:

Der heutige Standort der Wehrle - Werk AG  lag vor 150 Jahren am Stadrand von Emmendingen. Über die Jahrzehnte, hat sich die Stadt Emmendingen um das ursprüngliche Gelände mit dem Resultat erweitert, dass das Werksgelände nun mitten in der Stadt liegt.

Die Problematik des Standortes eines produzierendes Gewerbe innerhalb eines Wohn- oder Mischgebietes sind bekannt: Lärm, Immissionen und Verkehrsbehinderungen.

Das Werksgelände wurde früher über eine eigene Bahnverbindung beliefert. Vor einigen Jahren wurde diese Anbindung von der Deutschen Bahn gekappt. Heutzutage werden alle Lieferungen und Transporte  über die Straße durchgeführt.

Wegen der Größe und Länge der Transporter, ist es erforderlich mehrere Straßen und Kreuzungen teilweise für Parken oder den Verkehr zu sperren. Insbesondere die Schlosserstrasse ist hier betroffen, was zu erheblichen Störungen für die Nachbarschaft führt.

Seit mehreren Jahren verhandelt die Stadt Emmendingen mit der Wehrle-Werk AG über einen neuen Standort außerhalb der Innenstadt. Das Stadtplanungsamt erstellte ein Entwicklungskonzept, dass zeigt, wie das Werksgelände unterteilt und entwickelt werden könnte, wenn das Werk auf die grüne Wiese umsiedeln würde.

Aus wirtschaftlichen Gründen hat die Wehrle-Werk AG entschieden, nicht auf die grüne Wiese umzusiedeln. Mit der Charrette Emmendingen ist für die Wehrle-Werk AG hingegen eine Alternative deutlich geworden: ein College der Humanökologie im Bereich des Grundstücks der Wehrle-Werk AG würde positive Ergebnisse sowohl in städtebaulicher, als auch wirtschaftlicher Hinsicht erbringen. Die Halle 2 und die südlichen Spitzen der Hallen 3 und 4 gewährleisten ausreichende Flächen für den ermittelten Raumbedarf der Schule.